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geplante Ausflüge der Senioren

... das nächste Ziel

„Senioren in Bewegung“ zu Besuch in Pünderich

Am Donnerstag, 13. Februar 2020, besuchen wir Pünderich. Da eine Fahrt mit dem Bus sehr umständlich und zeitraubend ist, fahren wir mit Pkws. Dazu treffen wir uns am 13.2. um 13.45 Uhr auf unserem Festplatz in St. Aldegund.

Ankunft in Pünderich ist um ca. 14:00 Uhr am Platz an der Fähre. Durch Pünderich führt uns Paul Ludwig Mertes, ein äußerst kompetenter Kenner seines Heimatdorfes.
Wenn man in der Nähe der Fähre am Moselufer steht weiß man nicht recht, wohin man zuerst schauen soll. Auf der einen Seite die Mosel und die sehr gepflegten Weinberge der Lage „Pündericher Marienburg“ gekrönt von der Marienburg  – auf der anderen Seite ein Blick in das Fachwerk-Ensemble von Rathaus, Fährhaus und Bürgerhäusern.
Schon 1127 wird erstmals eine Kirche auf dem „Petersberg“, dem Platz der Marienburg, urkundlich erwähnt. 1142 wird dort oben auf dem Berg ein Kloster als „Filiale“ des Klosters Springiersbach gegründet. Heute gehört die Marienburg dem Bistum Trier und wird als Bildungszentrum genutzt.
Was beim Gang ins Dorf gleich ins Auge fällt ist das 1621 erbaute Fährhaus mit schönstem, wundervoll dekoriertem Fachwerk. Gleich dahinter fällt das schon 1548 erbaute Rathaus auf. Zentrum der Fachwerkfassade ist der „Wilde Mann“, wie diese im Zentrum der Fassade befindliche Holzkonstruktion in Fachkreisen genannt wird.
Was Gemeindeordnung und Gesetzgebung angeht so waren die Pündericher, in der Umgebung die „Gesetzkrämer“ genannt, vorbildlich. Schon 1618 gab sich Pünderich erstmalig eine Gemeindeordnung die das Zusammenleben im Dorf regelte.
Pünderich lebt vom und mit dem Wein. Wenn auch die besten Weinberge auf der gegenüber liegenden Moselseite zu finden sind so war und ist der Pündericher Wein seit Jahrhunderten bekannt und beliebt. Nicht umsonst hatten zahlreiche Klöster und Stifte der Umgebung Weinbergsbesitz in Pünderich. Ein „Relikt“ der Weinbautradition ist das 1877 erbaute „Eichamt“ das zwar stillgelegt wurde aber immer noch die Gerätschaften der von der preußischen Regierung vorgeschriebenen regelmäßigen Eichung der Weinfässer zeigt.
Sehenswert ist die Pündericher Kirche. 1529 begann der Bau der ersten Pündericher Kirche die 1766-1781 durch den Barockbau der heutigen Pfarrkirche ersetzt wurde. Die wertvolle „Stumm-Orgel“ wurde 1813 -1815 eingebaut.

Nach diesem hoch interessanten Rundgang durchs Dorf kehren wir im Restaurant „Zur Marienburg“ zu Stärkung nach dem „Erlebnis Pünderich“ ein.

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Und wenn wir gesund bleiben geht es auch 2020 jeden zweiten Donnerstag im Monat weiter. Allerdings im April am dritten Donnerstag wegen Gründonnerstag und im Juni am dritten Donnerstag wegen Fronleichnam.

Für das erste Halbjahr stehen nach Pünderich die folgenden Zieleauf dem Programm: Merl, Mesenich, (Kobern)-Gondorf und (Bruttig)-Fankel.

 

Link zur Anmeldung:
Sende-Symbol anmeldung@senioren-st-aldegund.de

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Und der Link zur Speisekarte: SpeisekarteSpeisekarte