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... die bisher besuchten Ziele

Die besuchten Ziele sind nach Datum aufgeführt, das jüngste steht immer zuoberst.
Auf der Seite „INHALT“ sind zur besseren Übersicht alle Ziele tabellarisch aufgeführt und zu den Beiträgen auf dieser Seite verlinkt.
 
Nicht zu allen Beiträgen sind mehrere Fotos vorhanden.

Donnerstag, 10. Oktober 2019
Spaziergang nach Neef / Mosel

Die „Dalliender“ besuchten die „Furteretscher“.

Fotos aus Neef
Gruppenfoto in Neef
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Was sich liebt das neckt sich – heißt das alte Sprichwort. Und so besuchten 38 St. Aldegunder Seniorinnen und Senioren im Rahmen des Projekts „Senioren in Bewegung“ die Nachbargemeinde Neef.

Ursula Bremm-Gerhards begrüßte als kompetente Referentin die Besucher von der anderen Moselseite. Der Ortsname Neef, zur Keltenzeit „Naaf“ oder Näf“ bedeutet „feuchtes und fruchtbares Land“.

Zeugen einer Besiedlung schon lange vor der Zeitenwende sind in der Gemarkung gefundene Scherben einer Urnenfelderkultur aus dem 7. Jahrhundert v.Chr.
Nach der Keltenzeit siedelten römische Legionäre auf dem Petersberg und betrieben auf dem Südhang des Bergs, dem heutigen „Frauenberg“, wohl schon Weinbau.
Das älteste Zeugnis noch heute bestehender Bauwerke ist das am Moselufer gelegene „Burghaus“ das über die Jahrhunderte von wechselnden Adelsgeschlechtern bewohnt wurde.
Der alte Ortskern liegt nördlich der neugotischen Kirche. Selbst St. Aldegunder mit Verwandtschaft in Neef entdeckten so Ecken und Winkel die man bisher nicht kannte und die dem Dorf seinen besonderen Reiz geben.
Versteckt im Dorf aber aus den Weinbergen gut sichtbar ist der mittelalterliche Turm der ehemaligen Matthias-Kirche. Als die neugotische Kirche um die Jahrhundertwende 1900 erbaut wurde war die alte Kirche baufällig geworden und wurde „auf Abriss“ verkauft. Ein Neefer Bürger erwarb das Grundstück und erbaute auf der Fläche des ehemaligen Kirchenschiffs ein großes Wohnhaus, der Turm blieb erhalten und ist in das Wohnhaus integriert. Sogar eine kleine Kapelle wurde in einem Stockwerk des Turmes eingerichtet.
Wie wohl in allen Moseldörfern gehörte ein Teil der Weinberge und Felder Klöstern und sonstigen kirchlichen Einrichtungen. Davon zeugen noch zwei erhaltene Klosterhöfe.
Beim Besuch der schön renovierten Pfarrkirche stimmten die sangesfreudigen St.Aldegunder ein Marienlied ein bevor sie bergauf zum „Zecherhof“ wanderten um bei gutem Wein und leckerem Essen einen erlebnisreichen Nachmittag abzuschließen.
Bericht: Gerhard Schommers

Fotos: Günther Schumann

Donnerstag, 19. September 2019
Fahrt nach Müden / Mosel

St. Aldegunder Senioren besuchten Müden.

Fotos aus Müden
Gruppenfoto in Müden
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Die 27. „Kultur-Tour“ der St. Aldegunder Seniorinnen und Senioren führte im September 2019 nach Müden an der Mosel. Fast pünktlich traf der Zug am Bahnhof Müden ein, wo die 38 St. Aldegunder vom Ortschronisten Rudolf Bertgen begrüßt wurden. Müden hat keltischen Ursprung, jedoch belegen Funde eine noch frühere Besiedlung des ehemaligen „Modinum“. Relikt der römischen Vergangenheit ist eine aus Tuff geschlagene Steinkiste aus dem 2. Jahrhundert die zahlreiche Aschegefäße enthielt und bei Bauarbeiten im Ortskern von Müden gefunden wurde. Beeindruckend im Bereich der Pfarrkirche „St. Stephanus“ und dem umgebenden Friedhof ist eine reiche Vielzahl historischer Basalt-Grabkreuze. Während diese anderen Orts als „Mauersteine“ verwendet oder auf Schutthaufen geworfen wurden verstanden es die Müdener, diesen Gedenksteinen einen würdigen Platz im Bereich des Friedhofs zu geben. Wohl nirgendwo entlang der Mosel findet man eine so riesige Zahl an Grabsteinen vergangener Jahrhunderte. Diese „Gedenkkultur“ setzt sich im ganzen Dorf und in der Gemarkung fort. An fast jeder Ecke, an zahlreichen Häusern findet man Gedenkkreuze und Bildstöcke die von den Bürgern liebevoll gepflegt werden. Dazu gehören die „Sieben Fußfälle“ im Gedenken an den Kreuzweg, Sühne-Kreuze als Mahnmal an Verbrechen, Kreuze die fromme Bürger als Dank für Heilung von Krankheiten errichteten. In der Pfarrkirche wurde soeben eine umfassende Restaurierung abgeschlossen. Obwohl ein Teil der wertvollen Ausstattung noch ausgelagert war konnte man die Pracht der Kirche doch deutlich erkennen. Im Ortskern rund um den „Spilles“ findet man wertvolle historische Bausubstanz und benachbart Gedenktafeln an berühmte Müdener Bürger, z.B. Johann Josef Görres (1776 – 1848) katholischer Hochschullehrer, Publizist und Philosoph. Nach so viel „Müden“ genoss man die Einkehr im Hotel Sewenig, um sich bei gutem Müdener Wein und leckerem Essen zu stärken.

Bericht: Gerhard Schommers,
Fotos: Günther Schumann

Donnerstag, 8. August 2019
Besuch in Pommern / Mosel

Pommern - ein Dorf mit reicher Geschichte und vielen Sehenswürdigkeiten.

Fotos aus Pommern / Mosel
Gruppenfoto in Pommern
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Ziel des 26. kleinen Kulturausflugs war Pommern an der Mosel.

Wie immer fuhren die 24 St. Aldegunder mit öffentlichen Verkehrsmitteln – diesmal mit der Bahn – die Mosel abwärts und wurden schon auf dem Bahnsteig von Winzer Alfred Fuchs begrüßt der wie kein anderer die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten von Pommern kennt.

Vorbei an historischer Bausubstanz ging es zunächst über einen steilen Felsenpfad und entlang mehrerer Kreuzwegstationen zu einem Aussichtspunkt über dem Dorf. Eine typisch moselländische Dachlandschaft begeisterte ebenso wie der weite Blick über Pommern hinaus ins Moseltal.
Nach dieser Anstrengung wurde in gemütlichem Tempo der Ort erkundet. Ein Highlight ist das Ensemble von Pfarrkirche und ehemaligen Pfarrhaus. Der neben dem Kirchenschiff stehende Turm ist noch Teil der ehemaligen Pfarrkirche die in der Barockzeit von einem Neubau ersetzt wurde.

Begeistert war man nicht nur von der reichen Ausstattung der Kirche – ebenso vom kleinen Orgelkonzert eines zufällig anwesenden Organisten auf der historischen Stumm-Orgel.
Pommern besuchen ohne auf dem Spillesplatz gewesen zu sein wäre ein Versäumnis. Die interessanten und unterhaltsamen Ausführungen von Alfred Fuchs wurden immer wieder von Bahnlärm unterbrochen an den sich die Pommerner auch nach 140 Jahren nicht gewöhnen können.
Nach zwei Stunden Geschichte und Kultur kehrte man bei „Onkel Otto“ zu leckerem Essen und gutem Wein ein bevor am frühen Abend die Heimreise angetreten wurde.

Bericht: Gerhard Schommers,
Fotos: Günther Schumann

Donnerstag, 11. Juli 2019
Fahrt nach Kobern

Kobern-Gondorf ist auch bei Regen wunderschön.

Gruppenfoto aus Kobern / Mosel
Die Teilnehmer aus St. Aldegund sind sich einig:
Der Marktplatz von Kobern ist sicher einer der schönsten der Moselregion.
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Es war regnerisch, aber 30 St. Aldegunder Senioren machten sich ganz vorbildlich per Bahn auf den Weg nach Kobern-Gondorf, um den Ortsteil Kobern zu besuchen. Nach einem längeren Fußmarsch wurde der Marktplatz von Kobern erreicht - sicher einer der schönsten der Mosel-region.

Hanstoni Dickers, ein profunder Kenner der Koberner Geschichte, übernahm es, den Besuchern Kobern vorzustellen. Zunächst suchte man Unterschlupf vor dem leichten Regen im historischen „Rittersaal“, wahrscheinlich- einer ehemaligen Kapelle, die heute als schön gestalteter Versammlungsraum von der Gemeinde genutzt wird. Malereien an den Wänden visualisieren die Geschichte der Doppelgemeinde Kobern-Gondorf.
Erhalten ist ein aus dem 13. Jahrhundert stammender Wohn- und Fluchtturm.
Das moderne Kobern zeigt das Gemeindezentrum mit großer Veranstaltungshalle.
Die Koberner Kirche mit deutlich neuromanischen Stilelementen wurde erst 1926/1927 erbaut, nachdem die frühere Kirche zu klein und baufällig geworden war. Vom Kirchplatz sieht man den alten Glockenturm hoch über dem Dorf. Sein Geläute sollte auch die zu Kobern gehörenden Siedlungen auf den Eifelhöhen erreichen.
Bekrönt wird Kobern von den Ruinen der Ober- und Unterburg und der romanischen Matthias-Kapelle.
Kobern beherbergt das älteste noch erhaltene Fachwerkhaus von Rheinland-Pfalz mit der Jahreszahl 1321, heute im Besitz der Gemeinde.
Nach so viel „Sightseeing" kehrte die Gruppe im Weinhaus Haupts ein, um sich zu stärken, bevor es nach 19 Uhr - wiederum mit der Bahn - zurück in die Heimat ging.
Bericht: Gerhard Schommers,
Fotos: Günther Schumann

Donnerstag, 13. Juni 2019
Wir gehen nach Briedern

St. Aldegunder Senioren besuchten Briedern

Gruppenfoto aus Briedern
Senioren in Briedern

Bei herrlichem Sonnenschein machten sich dreiundvierzig Seniorinnen und Senioren auf den Weg um im Rahmen des Projekts „Senioren in Bewegung“ Briedern an der Mosel zu besuchen.
Vor der Pfarrkirche am Moselufer empfing Bürgermeister Karl-Heinz Bleser die Gäste mit einem Glas guten Briederner Weins bevor die kleine aber feine dem hl. Servatius geweihte Kirche mit ihrer wunderbaren barocken Ausstattung besucht wurde.
Beim Rundgang durchs Dorf erlebten die Besucher eine saubere, gepflegte Gemeinde mit viel Grün und gemütlichen Plätzen.
Einige historische Gebäude sind erhalten und gut gepflegt, andere warten noch auf die Renovierung. Erhalten ist der alte „Backes“. Ein Schmuckstück für Briedern ist der historische „Servatiusbrunnen“ umgeben von einem schön gestalteten Platz ganz in der Nähe der ehemaligen um 1900 erbauten Schule.
Das Gemeindewappen von Briedern zeigt ein Schiff. Es ist wohl kein Zufall dass Briedern der Hauptsitz der Eigner der größten „Flotte“ an Ausflugsschiffen mit einem Bestand von rund dreißig Schiffen ist. Eigner Martin Kolb zeigte den Besuchern die großen Werkstätten in denen Pflege, Ausbau und Erneuerung von Fahrgastschiffen in „Eigenregie“ abgewickelt wird.
Im sonnendurchfluteten „Hofgarten“ der Winzerhotels Görgen fand der schöne Tag bei gutem Essen und Trinken einen gemütlichen Abschluss.

Bericht und Foto: Gerhard Schommers

Donnerstag, 9. Mai 2019
Beilstein

St. Aldegunder Senioren besuchten Beilstein

Gruppenfoto aus Beilstein
Senioren in Beilstein

„Wenn wir alle Engel wären“ ist der Titel des Films der 1936 mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle in Beilstein gedreht wurde. Und wenn der Spruch gilt, dass der Himmel lacht wenn Engel reisen, dann trifft das auf die St. Aldegunder Senioren zu. Es hatte den ganzen Vormittag geregnet bis 36 Seniorinnen und Senioren gegen 14.30 Uhr den Linienbus Richtung Ellenz bestiegen.
Mit der Fähre wurde nach Beilstein übergesetzt wo die Gruppe von „Stadtführer“ Rainer Vitz begrüßt wurde. In den alten Mauern wusste Rainer Vitz unendlich viel über die Geschichte des Dorfes Beilstein und seinen Bewohnern, früher und heute, zu berichten. Bevor Straßen vom Hunsrück und aus Richtung Cochem und Senheim gebaut wurden war Beilstein völlig isoliert und nur über eine Fähre erreichbar. Daher wohl der Name „Dornröschen der Mosel“. So wurde aber auch der mittelalterliche Flair des Dorfes erhalten und zieht heute viele tausend Gäste in das Dorf mit nur 122 Einwohnern.
Das Dorf und seine Entwicklung in früherer Zeit wurde geprägt von einer ungewöhnlich hohen Zahl jüdischer Bürger. Großen Einfluss hatte auch der dort Jahrhunderte tätige Karmeliterorden der im späten Barock die außen einfach wirkende und innen prächtig ausgestattete Karmeliterkirche baute.
Nach mehr als zwei Stunden Eintauchen in die Geschichte Beilsteins war man rechtschaffen müde und wurde in der „Guten Quelle“ bestens gestärkt ehe es über die Fähre zum Linienbus und zurück in die Heimat ging.
Bericht und Foto: Gerhard Schommers

Donnerstag, 11. April 2019
St. Aldegunder Senioren besuchten Briedel

Gruppenfoto aus Briedel
Senioren in Briedel
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Vierzig St. Aldegunder Seniorinnen und Senioren mit einigen Gästen hatten sich in der Nähe des Briedeler „Fährkopfes“ eingefunden, um mit dem Dorfchronisten Hermann Thur Briedel zu erleben.
Bereits im 7. Jahrhundert vor Christus ist eine Besiedlung durch die Kelten nachgewiesen. Die Reste einer römischen Kelteranlage belegen 2000 Jahre Weinbau. St. Martin ist der Schutzpatron der Briedeler Kirche und schon im 6. Jahrhundert gab es eine dem hl. Martin geweihte Kirche in Briedel. 748 übertrug der Bischof von Metz den Weinzehnten von „Bredaculo“ an Klöster seines Bistums. 1264 kaufte die Zisterzienserabtei Himmerod die Rechte und hatte hinfort für rund 500 Jahre die Herrschaft in Briedel.
Im Mittelalter erhielt Briedel Stadtrechte und wurde von einer schützenden Mauer umgeben. Der heutige „Eulenturm“ ist Bestandteil der Stadtmauer von der Reste auch im Dorfzentrum zu finden sind.
Im Dorf sind zahlreiche Zeugen der langen Baugeschichte Briedels erhalten und werden sorgsam gepflegt. Die heutige barocke Martinskirche, erbaut 1772 bis 1776 steht an der Stelle die schon mehr als tausend Jahre als Kirchplatz diente. Beeindruckend sind die Deckenmalereien und die wertvolle Ausstattung..
Nach zwei Stunden Rundgang mit vielen Treppenstufen kehrte man hungrig und durstig beim „Musikalischen Wirt“ ein wo man bestens bewirtet wurde.
Das Projekt „Senioren in Bewegung St. Aldegund“ wird als „nachahmenswertes Bürgerprojekt“ von der Lokalen Aktionsgruppe Mosel finanziell gefördert.
Im Mai 2019 steht Beilstein auf dem Programm der St. Aldegunder Senioren.

Bericht: Gerhard Schommers,
Fotos Günther Schumann

Donnerstag, 14. März 2019
Wir fahren nach Trarbach

St. Aldegunder Senioren in Trarbach

Gruppenfoto aus Traben
Senioren in Traben

Es regnete ununterbrochen – trotzdem fanden sich 29 St. Aldegunder Seniorinnen und Senioren ein um mit dem „Bähnchen“ von Bullay nach Traben zu fahren. Behütet mit Schirmen ging es über die Brücke, erbaut 1904 nach Plänen von Bruno Möhring aber 1945 zerstört, nach Trarbach mit dem Ziel „Mittelmosel-Museum Traben-Trarbach“.
Die 1755 im Barockstil erbaute mehrstöckige „Villa Böcking“ ist der ideale Platz um darzustellen, wie man vor über 250 Jahren gelebt und gewohnt hat. Museumsleiter Dr. Christoph Krieger und eine seiner Kolleginnen führten kenntnisreich durch das riesige Haus. Man konnte hautnah erleben wie die „bessere Gesellschaft“ seinerzeit „residierte“. Die vielen Räume sind wunderbar ausgestattet mit unzähligen Antiquitäten aus der Zeit des Erbauers und späterer Epochen. Das oberste Stockwerk zeigt die Geschichte von Traben-Trarbach, insbesondere zur Festung Mont Royal, geplant und erbaut vom berühmten Franzosen Vauban, und zur Grevenburg die heute nur noch eine kleine Ruine der einst mächtigen Burg zeigt.
Trarbach hatte eine Stadtmauer mit mehreren Türmen die nur noch teilweise erhalten sind. Den großen Bestand an Fachwerkhäusern zerstörte ein Großbrand 1857. Der Zusammenschluss der Orte Traben und Trarbach zur „Doppelstadt Traben-Trarbach“ erfolgte 1904.
Nach so viel Schauen und Staunen kehrte man in der „Alten Stadt-Mühle“ mit wunderbarem Ambiente ein um sich bei gutem Essen und leckeren Getränken zu stärken.
Am 11. April besuchen die St. Aldegunder Senioren Briedel.

Bericht und Foto: Gerhard Schommers

Donnerstag, 14. Februar 2019
St. Aldegunder Senioren besuchten Trier

Fahrt nach Trier mit Führung durch den Dom und Liebfrauen.

Gruppenfoto aus Trier
Die Senioren vor dem Dom in Trier.
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Ziel des Kultur-Ausflugs der St.Aldegunder Seniorinnen und Senioren im Rahmen des Projekts „Senioren in Bewegung“ war im Februar Trier mit geführten Besichtigungen der Perlen der Baukultur aus zwei Jahrtausenden und der „Wiege“ des Christentums unserer Region: der Dom zu Trier und die benachbarte Pfarrkirche „Liebfrauen“.

Unter kundiger Führung erlebten 42 Teilnehmer die Bischofskirche Trier ganz intensiv. „Liebfrauen“ ist die älteste gotische Kirche in Deutschland.

Bei herrlichem Sonnenschein war das Innere von „Liebfrauen“ in das vielfältige Licht der unendlich vielen farbenfrohen Fenster gehüllt. Ein ganz besonderes Erlebnis.

Den Abschluss bildete eine Filmvorführung in der „Dominformation“ über das Entstehen des Doms von der Römerzeit bis heute. Die Kaiserin Helena und ihr Sohn Kaiser Konstantin der Große ließen grüßen.

Nach so vielen Informationen und Eindrücken war man rechtschaffen hungrig, durstig und müde. Dem wurde abgeholfen durch die Einkehr im historischen Gasthaus „Zur Glocke“.

Bericht: Gerhard Schommers,
Fotos: Günther Schumann

Donnerstag, 10. Januar 2019
Rundgang Zell / Mosel

„Stürmten“ die St. Aldegunder Senioren das Finanzamt Zell ?

Gruppenfoto aus Zell / Mosel
Die Teilnehmer auf der Treppe zum Finanzamt Zell.
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Anders als die vielen Winzer die 1926 das Finanzamt Bernkastel stürmten um u.a. die existenz-bedrohende Weinsteuer zu kippen kamen die 31 St. Aldegunder Senioren in friedlicher Mission wie man auf dem Foto auf der „Freitreppe“ des ehemaligen Landratsamtes und heutigen Finanzamtes sehen kann.
Im Rahmen des Projekts „Senioren in Bewegung“ kamen rund dreißig St. Aldegunder Seniorinnen und Senioren vor dem Zeller Finanzamt zusammen um „auf den Spuren von Otto Finé“ Zell zu erkunden. Mit Franz Piacenza war ein kenntnisreicher Referent gefunden. Otto Finé, 1880 im saarländischen Saarlouis geboren, kam als junger Architekt um 1906 nach Zell und prägte mit seinen vielen außergewöhnlichen Bauten das Stadtbild von Zell äußerst positiv bis in die heutige Zeit. Der Stadtbereich „Corray“ moselseitig ist nahezu eine geschlossene Zeile an gut erhaltenen und gepflegten Finé-Bauten. Otto Finé legte dabei nicht nur hohen Wert auf individuelle Fassaden – immer an die Wünsche und den Geldbeuteln der Bauherren angepasst. Auch bei der Gestaltung der Innenräume sorgte er für eine großzügige und wohnliche Atmosphäre.
Zur Moselseite gehörten immer eine oder mehrere Loggien oder Balkone zu den Finé-Häusern. Die Eigner sollten sich in ihren Häusern wohl fühlen. Aber nicht nur Wohngebäude zählten zu den Werken von Otto Finé. So wurde 1912/1913 nach seinen Plänen die „Amtsverwaltung“ errichtet. Allein drei verschiedene Finé-Bauten beherbergten über die Jahrzehnte die Sparkasse.
Nach dem Weltkrieg gehörten zu seinen Spätwerken das ehemalige Landratsamt, das Ärztehaus am Marktplatz sowie die Realschule in der Gartenstraße. Und die „Frauenempore“ der ehemaligen Synagoge ist ebenfalls ein Finé-Werk. „Wir waren schon tausendmal in Zell – aber erst jetzt haben wir viele sehenswerte Bauwerke kennen gelernt auf die die Zeller stolz sein können und die sie erhalten sollten“ – das war die einhellige Meinung der St. Aldegunder Senioren nach dem zweistündigen Rundgang.
Bei gutem Essen und Trinken im Gasthaus Korneli in St. Aldegund klang ein erlebnisreicher Nachmittag aus.

Bericht: Gerhard Schommers, Fotos: Günther Schumann

Donnerstag, 13 Dezember 2018
Wir gehen durch St. Aldegund

Wo war in St. Aldegund „dat kläa Owenoffje"?

Gruppenfoto aus St. Aldegund
Die Senioren vor dem Kircheneingang.
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„Owenoff“ ist ein in vielen Dörfern gebrauchter und bekannter Ausdruck. Für „Neubürger“: „Owenoff“ heißt oben, eine Etage höher. „Eesch giih owenoff“ heißt „Ich gehe eine Etage höher“. Aber zunächst versammelten sich auf dem St.Aldegunder Kirchplatz 32 Teilnehmer/innen, Senioren – aber auch einige interessierte Jüngere.
Es gab gleich zwei „Bankfilialen“ am Kirchplatz. Einmal über lange Zeit beim „Pretze Otto“, Mitarbeiter der Sparkasse, bei dem man abends und am Wochenende in der Wohnung alle Bankgeschäfte abschließen konnte. Später mietete sich die Bankfiliale im Haus Stein ein. „Steins Gunda“ bot schon nach dem Krieg sonntags Eis von Gellner zu 10 Pfennig das „Bällchen“ an, später auch Brot. Aber Brot gab es vor dem zweiten Weltkrieg im Nebenhaus, beim „Foosde Bäcker“. Das Schaufenster existierte noch lange.
Am Kirchplatz war auch die Postfiliale. Heute „alles vorbei“. Gerhard Schommers, der wie jeden zweiten Donnerstag im Monat den Senioren eine kleine „Kultur-Tour“ im Rahmen des Projekts „Senioren in Bewegung“ anbot zeigte ein Foto aus der Zeit um 1905 mit den St.Aldegunder Schulkindern und ihrem Lehrer Wilhelm Klein auf der Kirchentreppe. Das war dann genau der Platz für ein aktuelles Gruppenfoto.
Das Gemäuer der weitgehend aus heimischer Grauwacke erbauten Pfarrkirche war zu dieser Zeit noch nicht ausgefugt was man auf dem Foto deutlich erkennen kann. Auch die zwischen 1870 – 1872 erbaute neugotische Pfarrkirche wurde durch zwei Renovierungen innen deutlich verändert. So verschwand auch die Kanzel von der der Pastor fast hundert Jahre lang die „Frohe Botschaft“, manchmal auch eine „Drohbotschaft“ verkündet hatte. Etwa zehn Stufen gingen hinauf zur Kanzel. Nun spielten die Kinder vor Jahrzehnten meist draußen und die Kirche war ein beliebter „Abenteuerort“. Mal hinter dem Altar durchgehen, in die Beichtstühle schauen und hinauf zur Kanzel gehen – das war schon ein kleines Erlebnis. Und so sagte ein Junge zu seinen Spielkameraden: Giih ma moal roff of dat kläa Owenoffje“. Damit meinte er die weniger als einen Quadratmeter große Kanzelfläche.
Im Dorf selbst, auf „Zehnes“, wo heute der Bugramm-Platz mit dem Relief von Christoph Anders zu bewundern ist, wurden viele Erinnerungen wach. „Räaze Lep“ betrieb dort in der „Räaze Buud“ eine Stellmacherei, „Olle Jupp“ arbeitete in seiner Schmiede und man konnte dort Diesel tanken. Nebenan bei „Clemense“ konnte man ein bescheidenes Sortiment an Lebensmitteln erwerben. Auch das einst „hochherrschaftliche“ Pfarrhaus war Ziel des Rundgangs. Kurz vor der Jahrtausendwende 1900 ließ dort ein Pastor mit hochfliegenden Plänen ein riesiges Pfarrhaus erbauen, vielleicht um zu dokumentieren dass er der „Häa“ im Dorf war.
Während des knapp zweistündigen Rundgangs wurden so zahlreiche Erinnerungen wachgerufen über die man bei der anschließenden Einkehr bei „Pretze Cilli“ ausgiebig weiter diskutierte.

Bericht: Gerhard Schommers,
Fotos Markus Kroth

Donnerstag, 8. November 2018
Ausflug nach Treis-Karden

St. Aldegunder Senioren erlebten das ehemalige St. Castor-Stift in Karden.

 Gruppenfoto aus Karden / Mosel
Die St. Aldegunder am Eingang des Kardener Doms
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Die Bahn hatte ausnahmsweise keine Verspätung und so trafen einunddreißig St. Aldegunder Senioren bei warmer Herbstsonne und blauem Himmel pünktlich im „Stiftsbezirk Karden“ ein um von Frau Marlies Michels als äußerst kompetente Referentin begrüßt zu werden.
„Die ältesten Spuren menschlichen Lebens reichen in Kardens Umgebung in die Zeit um 4.000 vor Christi Geburt zurück“ schreibt der Historiker Klaus Freckmann im Kunststättenheft Karden zum ehemaligen St. Castor-Stift in Karden. Damals wurde das Plateau über Pommern und Karden, heute als „Martberg“ bekannt, schon besiedelt. Eine gallo-römische Siedlung im Moseltal ist als „vicus cardona“ bekannt und belegt. Christliches Leben gibt es bereits seit etwa 400 nach Christus als der aus Aquitanien stammende Castor als Einsiedler erste christliche Spuren hinterließ. Schon zur Karolingerzeit gab es am Platz des heutigen St.Castor-Doms eine Kirche. Die Apsis dieser Kirche ist in der Krypta unterhalb des heutigen Altarraums in Form eines halbrunden Mauerwerks sichtbar. Schon um 1180 wurden die ältesten Teile des heutigen Doms erbaut. Spätromanisch sind die Apsis und die drei Türme während das Langhaus deutlich die Zeit der Gotik erkennen lässt. Der romanische Westturm ist geschmückt mit einer barock geschweiften Laterne deren Entstehung auf 1699 zurückgeht. Der Innenraum des Kardener Doms ist mit einer solchen Vielzahl wertvoller Kunst geschmückt dass eine Beschreibung den Umfang eines kurzen Berichts weit sprengen würde. Man kann den Kardener Dom nur selbst erleben – am besten unter sachkundiger Führung.
An der Nordseite der Kirche sind Teile des ehemaligen Kreuzgangs erhalten der an das ehemalige Refektorium und Dormitorium anschloss. Dieses mächtige Gebäude wurde zum „Kardener Stiftsmuseum“ ausgebaut – außen unverändert gelassen aber innen den Erfordernissen eines modernen Museums angepasst. In den unteren Etagen geht es um die Darstellung der langen Geschichte der Region und des Stiftes Karden, das Obergeschoss zeigt dem Besucher eine Vielzahl religiöser Kunst von prächtigen Paramenten über Reliquienbehältnisse, rituelle Geräte aber auch eine Vielzahl von Heiligen-Bildnissen die früher das Chorgestühl des Doms zierten.
Nach so viel Geschichte und Kultur waren die St. Aldegunder Senioren rechtschaffen müde und stärkten sich im benachbarten Restaurant „Am Stiftstor“ bei gutem Essen und belebenden Getränken. Die Senioren freuen sich schon auf den nächsten Termin, den 13. Dezember 2018. Man bleibt in St. Aldegund und erinnert sich bei einem Dorfrundgang an alte teils schon vergessene Haus- und Flurnamen.

Bericht: Gerhard Schommers,
Fotos: Günther Schumann

Donnerstag, 11. Oktober 2018
St. Aldegunder Senioren besuchten Enkirch

Die „Schatzkammer Rheinischen Fachwerkbaus“

Gruppenfoto aus Enkirch / Mosel
Die Seniorengruppe in Enkirch.
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Luftlinie sind es nur wenige Kilometer. Aber per Linienbus benötigtenzweiunddreißig St. Aldegunder Senioren im Rahmen des Projekts „Senioren in Bewegung“ mehr als eine Stunde für die Fahrt nach Enkirch, das Umsteigen in Bullay mit gerechnet.

Mit Hans-Dieter Georg hatten die Senioren einen Begleiter gefunden der sein Heimatdorf Enkirch kennt wie kaum ein anderer. Funde weisen nach dass Enkirch schon zur Steinzeit, insbesondere aber zur Zeit der Kelten und Römer ein wichtiger Siedlungsplatz war. Die erste urkundliche Erwähnung datiert auf 733 und bezieht sich auf Liegenschaften in „Anchiriacum“. Im Jahr 1248 stellten die Grafen von Sponheim den Enkircher Bürgern eine Freiheitsurkunde aus mit der die Leibeigenschaft endete, das Marktrecht und eine unabhängige Gerichtsbarkeit bestätigt wurden.
In späteren Jahrhunderten waren Weinbau und Weinhandel das wirtschaftliche Rückgrat.

Zur Enkircher Gemarkung gehören die besten Weinhänge der Mosel. Das Dorf wuchs auf bis 2.400 Einwohner. Allein acht Klosterhöfe, in denen die Ernten aus den Besitzungen der Klöster und der Kirche gesammelt und den Eignern zur Verfügung gestellt wurden, zählte Enkirch. Aber auch die privaten Landbesitzer zeigten ihren Wohlstand durch prachtvolle Fachwerk- und Steinhäuser.

Heute ist Enkirch mit rund 1.700 Einwohner ein sehr beliebter Urlaubsort mit einer vielfältigen Hotellerie und Gastronomie sowie zahlreichen urigen Weinstuben.
Der Rundgang der Senioren durch romantische Straßen und „Gässchen“ endete in der evangelischen Pfarrkirche mit einem kleinen „Privatkonzert“ auf der historischen Stumm-Orgel.

Nach dem Gang durch Enkirch stärkten sich die Senioren bei gutem Enkircher Wein und leckerem Essen in der Ratsweinschenke unterhalb des Enkircher Heimatmuseums das immer einen Besuch wert ist.

Bericht: Gerhard Schommers, Fotos: Günther Schumann

Donnerstag, 13. September 2018
Winningen -  Weinberge, Winzer, wohlfühlen

St. Aldegunder Senioren besuchten Winningen

Gruppenfoto aus Winningen
Senioren in Rosen
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Im Rahmen des St. Aldegunder Projekts „Senioren in Bewegung“ war zu einem Besuch der Moselgemeinde Winningen eingeladen.
39 Seniorinnen und Senioren machten sich per Bahn auf den Weg nach Winningen wo die Gruppe von Prof. Dr. Wolfgang Schmid am Bahnhof begrüßt wurde.
Anders als viele andere Moselorte – leider auch der Heimatort – hat Winningen ein komplett geschlossenes Weinbergsareal ohne Brachen von über 200 ha. Es ist eine „gesunde“ Mischung aus Steil- und Hanglagen. Spektakulär sind die steilen Terrassen der Weinlagen „Brückstück“ und „Uhlen“.
Kurfürst Balduin (1285-1354) ließ die Moselbrücke in Koblenz erbauen – zu dieser Zeit die einzige Moselbrücke neben der berühmten Triere Römerlbrücke. Die Steine für den Brückenbau lieferte Winningen aus den Felsen nördlich der Ortslage – daher der Name „Brückstück“.
Nach einem Fußmarsch durch die gepflegten Weinberge oberhalb des Dorfes ging es durch den „Rosengarten“ hinunter ins historische Dorfzentrum. Hier reiht sich eng aneinander Haus an Haus. Charakteristisch sind die zu fast jedem Haus gehörenden Hoftore hinter denen sich große Wirtschaftshöfe und Gärten verbergen. Zahlreiche Straßen sind von Rebbögen überspannt und geben so das Gefühl sich „im Grünen“ zu bewegen.
Winningen, einst zu den „Sponheimern“ gehörend, ist mehrheitlich evangelisch so dass zur „Preußenzeit“ zur Abgrenzung von den katholischen Nachbardörfern nach Plänen von J.C. von Lassaulx eine Volksschule und ein Gymnasium errichtet wurden.
Mit dem Bau der Bahn vor fast 150 Jahren blühten Weinbau und Weinhandel auf. Hiervon zeugen zahlreiche „herrschaftliche Häuser“ mit großen Kelleranlagen über deren Verwendung man sich heute Gedanken macht.
Ein Besuch der evangelischen Pfarrkirche rundete den guten Eindruck des Moseldorfes mit rund 2.500 Einwohnern ab.

Nach dem langen Rundgang durch das weitläufige Dorf kehrte man in der Winzerwirtschaft „beim Seng“ ein wo man in uriger Atmosphäre sich hervorragend bei gutem Winninger Wein und ebenso gutem Essen stärkte.
Bericht: Gerhard Schommers, Fotos: Günther Schumann

Donnerstag, 23. August 2018
nächstes Ziel, der Nachbarort Bremm

St. Aldegunder erkunden das kulturelle Erbe der Region

Gruppenfoto aus Bremm
Senioren in Bremm
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Eine 26-köpfige Gruppe rüstiger Senioren marschiert bei hochsommerlichen Temperatüren durch Bremm. Dabei handelt es sich nicht etwa um Touristen, sondern um Leute aus dem Nachbardorf St. Aldegund.

Unter dem Motto „Raus aus dem Fernsehsessel“ hat sich vor rund einem. Jahr eine Initiative gegründet, die jung gebliebene Senioren einmal im Monat dazu einlädt, sich in netter Gesellschaft über das kulturelle Erbe der Region zu informieren „Senioren in Bewegung“ lautet der offizielle Name des Projekts, das von Gerhard Schommers ins Leben gerufen wurde.
In Bremm führt der ehemalige Ortsbürgermeister Heinz Berg die Gruppe zu den Sehenswürdigkeiten des Dorfes und hat auch jeweils eine kleine Anekdote parat.
Auch in der Nachbarschaft gibt es immer Neues zu entdecken, sagt eine Teilnehmerin aus St. Aldegund. Wer wusste schon, dass das älteste Haus in Bremm aus dem Jahr 1695 stammt und den Einheimischen als Storchenhaus bekannt ist? Der Name rührt von einem Storch mit einer Schlange im Maul her, der den Giebel des Fachwerkhauses ziert. Was genau es damit auf sich hat, weiß aber selbst Berg nicht.
Zu den Stammteilnehmern gehören Gerlinde und Werner Reiz. Die 68-jährige Ehefrau, eine gebürtige Bremmerin, schätzt vor allem die schöne Gesellschaft und den Austausch mit Gleichaltrigen. Ehemann Werner (69) findet es reizvoll, die Ortschaften in der Umgebung einmal mit den Augen eines Touristen zu betrachten!

Die Seniorengruppe ist mit Spaß dabei, Während des Rundgangs wird viel gescherzt und gelacht. Wenn Heinz Berg stehen bleibt und die Stimme erhebt, sind aber alle sofort mucksmäuschenstill. Denn der Reiseführer hat immer etwas Interessantes zu berichten.
„In Bremm gibt es einen Hochwasserschutz“. An sich, für einen Moselort nichts Ungewöhnliches. Wenn das Haus aber in einer der oberen Bebauungsreihen steht, schon. Kann es denn hier Hochwasser geben? „Ja, Das kommt aus dem Kändelbach, der bei Starkregen tatsächlich in den Höhenlagen für Hochwasser sorgt", erklärt Berg.
Beim weiteren Rundgang lernen die St. Aldegunder Senioren die „Bremmer Schlieffjen" kennen. Dabei handelt es sich um senkrechte Querverbindungen zu den parallellaufenden Straßen, die es den Anwohnern ermöglichen, die Wege abzukürzen.
Interessant, findet Sigrid Treis. Die 63-Jährige nimmt gern an den Ortsführungen teil. „Ich bin gebürtig aus dem Saarland, und obwohl ich schon 45 Jahre in St. Aldegund wohne, lerne ich die Umgebung immer wieder neu kennen", sagt sie. Seit Februar ist Treis in Rente und hat jetzt genügend Zeit, an den Touren teilzunehmen.
Der Rundgang führt die Gäste, vom Calmont-Forum ausgehend, durch die Gassen bis in die Pfarrkirche - wo der .Küster sogar ein kleines Orgelkonzert gibt - und wieder zurück.
„Hier in dem Gässchen war ich aber auch noch nie", sagt eine Teilnehmerin. Berg pflichtet ihr bei. „Das gibt es auch erst seit den 1980er-Jahren", er­klärt er.
Mit von der Partie ist auch Werner Konen, der Senior aus St. Aldegund hat sozusagen ein Dauerabo und lässt keine Tour aus: „Weil es so schön ist."
Von Mai bis Oktober ist die Teilnahme für die Senioren kostenlos. Schommers hat sich beim Förderprogramm „Leader" mit dem Projekt beworben und einen Zuschuss über 1000 Eüro erhalten. Davon können die öffentlichen Verkehrsmittel bezahlt werden sowie ein kleiner Obolus für den jeweiligen Referenten. Als das Projekt vor rund einem Jahr ins Leben gerufen wurde, war die Teilnehmerzahl noch überschaubar. „Beim ersten Mal ging es auch nach Bremm, da waren mit mir acht Leute dabei", sagt Schommers. Inzwischen ist die Nächfrage so groß, dass man Interessenten auch schon absagen musste, da die Gruppengröße auf 30 Teilnehmer begrenzt ist. Schommers hofft, dass das Projekt Schule macht und sich auch in anderen Gemeinden etabliert.
In Bremm endet die Tour da, wo sie angefangen hat: im Calmont-Forum. Der Dorfladen mit Cafe hat sich zur neuen Mitte des Ortes gemausert. Hier kann man nicht nur einkaufen, sondern auch bei Kaffee und Kuchen oder einem Kaltgetränk zusammensitzen und plaudern.

Bericht und Foto: Ulrike Platten-Wirtz.

Donnerstag, 12. Juli 2018
St. Aldegunder Senioren besuchten Klotten.

Senioren in Klotten

Gruppenfoto aus Klotten
Auf der Treppe der Klottener Kirche

Im Rahmen des Projekts „Senioren in Bewegung“ besuchten zwanzig St. Aldegunder Seniorinnen und Senioren die Moselgemeinde Klotten.
Nach der Zugfahrt ab Bullay wurde die Gruppe am Klottener Bahnhof von Heribert Steffens begrüßt der wie kein anderer seine Gemeinde kennt.

Entlang der Moselfront ging es ins Mühlental und dann steil bergauf entlang einer hohen Mauer als Ergebnis der Flurbereinigung. In den Mauernischen konnte man sich auf schön gestalteten Schildern über Klottens Geschichte, den Weinbau und die Besonderheiten der Gemeinde informieren.
Höhepunkt des zweistündigen Rundgangs war zweifellos der Besuch der Pfarrkirche „St. Maximin“ hoch über dem Dorf. Es sind eigentlich zwei Kirchen – die spätgotische alte Kirche aus dem 16. Jahrhundert und die um 1865 erbaute neugotische Kirche  - die ganz harmonisch ineinander übergehen  und in Ihrem Gesamteindruck wie „aus einem Guss“ auf den Besucher wirken. Die Gruppe war erstaunt über die Größe des Gotteshauses, den hervorragenden Zustand, insbesondere aber über die reiche Ausstattung.
Durch den alten Ortskern ging es steil bergab zurück ans Moselufer wo man sich auf einer gemütlichen Terrasse mit leckerem Essen und gutem Klottener Wein nach dem erlebnisreichen Rundgang erholte.

Bericht und Foto: Gerhard Schommers

Donnerstag, 14. Juni 2018
Fahrt nach Traben

Senioren tauchten in „Trabener Unterwelt“

Gruppenfoto aus Traben-Trarbach
Vor dem "Alten Bahnhof" Traben-Trarbach

Im Rahmen des St. Aldegunder Projekts „Senioren in Bewegung“ war zu einem Besuch von Traben-Trarbach eingeladen – genauer zu einem Besuch der „Trabener Unterwelt“.
Mit dem „Bähnchen“ fuhren 29 Senioren von Bullay nach Traben um dort vor dem wunderbar restaurierten ehemaligen Jugendstil-Bahnhof das Trabener Urgestein Rolf Zang zu treffen.
Zunächst ging es in die „Altstadt“ zu dem prächtigen Gebäude mit der Aufschrift „Ohne Fleiß – kein Preis“. Das galt auch für den Abstieg in den ersten tief gelegenen Keller über viele Stufen. Dort präsentierte Rolf Zang eine Reihe Fotos aus der Traben-Trarbacher Geschichte mit besonderem Bezug auf Traben-Trarbach als ehemalige europäische „Wein-Hauptstadt“.

Erstaunt war man über die riesigen Ausmaße der weitläufigen Keller. Erstaunt ebenso über die vielen Geschichten und Gedichte die Rolf Zang ohne diese ablesen zu müssen zum Besten gab. Im „Brückenkeller“ staunte man darüber dass man zigmal von der Brücke nach Traben hinein gefahren ist ohne zu wissen dass sich unter der Straße ein riesiges Kellergewölbe befindet.

Das Weingut Emert war das nächste Ziel. Beeindruckt hat nicht nur der riesige zweistöckige Keller, ebenso der von Herrn Emert senior angebotene Riesling Classic.
Nach zwei Stunden über viele Treppen war es Zeit einzukehren. In der „Alten Zunftscheune“ gab es nicht nur bestens zum Essen und Trinken – es gab auch viel zu erzählen über das Erlebte.
Gut gelaunt ging es zurück mit der Bahn nach Bullay um noch rechtzeitig vor dem einsetzenden Regen wieder zu Hause zu sein.
Bericht und Foto: Gerhard Schommers

Donnerstag, 17. Mai 2018
Senheim ist eine Reise wert.

St. Aldegunder Senioren besuchten Senheim

Gruppenfoto aus Senheim
Vor der Kirche in Senheim

Zu ihrem zwölften kleinen Kultur-Ausflug besuchten im Rahmen des St. Aldegunder Projekts „Senioren in Bewegung“ 27 Seniorinnen und Senioren den Moselort Senheim. Als Referent konnte der Senheimer Künstler Christoph Anders gewonnen werden der die St. Aldegunder am „Stood“ vor der ehemaligen Schule begrüßte.
Der zwischen Dorf und Mosel gelegene Teil des Skulpturenparks Senheim-Senhals war die erste Station. Neben den auf dem Moselvorgelände platzierten Kunstwerken von Christoph Anders und mehrerer Künstlerkollegen erläutere Christoph Anders auch die in der Landschaft aufgestellten Werke die Senheim zu einer Besonderheit machen.
Im August 1839 fiel fast das gesamte Dorf einem Brand zum Opfer. Beim Neuaufbau wurden die ehemals verwinkelten Gassen durch schnurgerade der Kirche zustrebende Straßen, unterbrochen von geraden Querstraßen, ersetzt, so dass quadratische oder rechteckige „Quartiere“ entstanden um so bei einem möglichen neuen Brand das Übergreifen zu verhindern.
Eine dieser von der Mosel zur Kirche hinauf führende Straßen ist die „Altmai“. Diese Straße ist noch weitgehend im Zustand nach der Pflasterung beim Wiederaufbau erhalten. Die mit Basalt gepflasterte „Fahrbahn“ wird abgegrenzt mit Randstreifen aus Moselkies in verschiedenen Verlegeformen. Eine Einzigartigkeit in unserer Region. Wie die Teilnehmer erfuhren wird dieses Alleinstellungsmerkmal für Senheim dem Zeitgeist geopfert indem im Rahmen einer Erneuerung der Wasser- und Abwasserleitungen das „ehrwürdige“ Moselkiespflaster verschwindet, die Fahrbahn mit Betonsteinen belegt und die vorhandenen Basaltsteine nur noch als Begrenzung Verwendung finden. Der Moselkies verschwindet aus dem Bild der Altmai was sehr zu bedauern ist.
Der Besuch der Pfarrkirche „St. Katharina“ mit dem wertvollen Barockaltar von Januarius Zwick und anderen wertvollen Ausstattungstücken war das nächste Ziel bevor der Weg zur „Vogtei“, einem Wohnturm aus der Staufferzeit, führte. Die Vogtei hat Christoph Anders zu einem Haus der Kunst umgewandelt das am „Tag des offenen Denkmals“ am 9. September 2018 wieder der Öffentlichkeit zugänglich ist.
Der Nachmittag schloss mit einer Stärkung in der Senheim-Senhalser Gastronomie.
Bericht und Foto: Gerhard Schommers

Donnerstag 12. April 2018
Haus- und Flurnamen von St.Aldegund Rundgang durch St. Aldegund

Rundgang durch das „Unterdorf“

 

Foto der Kapellenstraße St. Aldegund
„Die Hännergaaß“, heute Kapellenstrasse,  im Jahr 1938.
Vorne links das Haus der Geschwister Haesser,
rechts die Treppe zum ehemaligen Haus Josef Hammes.

Auch die zehnte „Tour“ im Rahmen des St. Aldegunder Projekts „Senioren in Bewegung“ war wieder ein großer Erfolg. Dreiunddreißig Senioren versammelten sich unterhalb der Kirche um St. Aldegund im Rahmen einer ungewöhnlichen Dorfführung zu erleben.

Jedes Dorf unserer Region hat eine Vielzahl von Gemarkungsnamen. Solche die offiziell im Kataster stehen und solche die man nur in der Gemeinde kennt oder kannte um noch genauer die Lage des Hauses, des Grundstücks, des Feldes, der Wiese, des Waldes zu beschreiben. Dazu kommt dass in den Dörfern früher kaum jemand mit seinem offiziellen Namen angesprochen wurde.
Peter Justen gab es mehrere im Dorf. Der eine war der „Boa Pitter“, der andere der „Thäise Pitter“. Die Reihe lässt sich endlos fortsetzen.

Gerhard Schommers hatte vor einigen Jahren alle diese Namen – ob Flur- oder Hausnamen – gesammelt und 2015 in einem gut 80-seitigen Bändchen veröffentlicht.
Um nicht langweilig Namen aufzureihen wurden die Namen in sieben Rundgänge durch Dorf und Gemarkung als eine Art besonderer „Dorfführer“ eingebaut.

Die Route des Rundgangs mit „Senioren in Bewegung“ ging von der Kirche entlang der Moselfront bis zum „Goadewäsch“ und durchs Unterdorf und über die „Teusch“ und die „Boa“ zurück zur Kirche um nach zweistündigem Rundgang zur „Stärkung“ einzukehren.
Fast alle Teilnehmer konnten dem Vortrag von Gerhard Schommers eigene Erinnerungen und Erlebnisse anfügen. Es war eine ausgesprochen frohe und heitere Runde mit strahlenden Gesichtern.
Die Zeit der Kindheit und Jugend und des Arbeitslebens wurden eifrig diskutiert und aufgefrischt. „Das war ein schöner Nachmittag“ war der allgemeine Kommentar. Nun waren die vielen Namen der älteren Generation noch in guter Erinnerung. Aber was davon weiß noch die jüngere Generation oder gar die Jugend? Es gab schon Anfragen ob man Ähnliches auch den Jüngeren an einem Abend oder am Wochenende anbieten kann.
Wenn Interesse besteht melde man sich bei Gerhard Schommers um einen Termin zu vereinbaren. Das erwähnte kleine Buch war ausverkauft ist aber in aller Kürze wieder erhältlich.

Bericht und Foto: Gerhard Schommers

Donnerstag, 8. März 2018
Senioren erobern Cochem

St. Aldegunder in der Kreisstadt Cochem

...Gruppenfoto aus Cochem
Senioren vor dem Kapuzinerkloster

Auch die neunte „Tour“ des St. Aldegunder Projekts „Senioren in Bewegung“ war wieder ein voller Erfolg.
Sechundzwanzig Seniorinnen und Senioren machten sich per Linienbus auf den Weg nach Cochem. Dort wurden sie vom Cochemer Urgestein Manfred Bukschat am „Bockbrunnen“ empfangen und erfuhren, dass beim „Keltern“ des Bocks, der weiße Trauben gefressen hatte, nur roter „Most“ heraus kam. Deshalb wurde er vom Trauben-Diebstahl frei gesprochen.
Über den Marktplatz und die Oberbachstraße ging es zum Schrombekaulplatz und von dort über enge Gassen und Treppen durch das Balduinstor der ehemaligen Stadtmauer auf den Klosterberg. Man genoss die tolle Aussicht vom Platz neben dem alten Eingang der Klosterkirche über Stadt und Umland von Cochem, erfuhr wo sich das „Tummelchen“ befindet und erhielt viele Informationen über Geschichte und Gegenwart der „Reichsburg“.
Über mehr als hundert Stufen ging es dann hinab zum Enderttor. Und kurz bevor der schon angekündigte Regen einsetzte hatte man gemütliche Plätze in der Weinstube des „Germania“ gefunden.

Bericht und Foto: Gerhard Schommers

Donnerstag, 15. Februar 2018
Besuch in Bruttig

Bruttig war eine Reise wert

...Gruppenfoto aus Bruttig
Gruppenfoto aus Bruttig

Zur achten kleinen Kultur-Wanderung des St. Aldegunder Projekts „Senioren in Bewegung“ starteten 18 Seniorinnen und Senioren nach Bruttig. Eine beachtliche Zahl wenn man an die vielen Kranken und das ganz schlechte Wetter denkt. Ursprünglich waren sehr viel mehr Teilnehmer angemeldet.
Empfangen wurden die St. Aldegunder Senioren im Dorfzentrum von Bruttig unter der riesigen Unterführung der nie fertig gestellten Bahnstrecke die das Dorf in zwei Teile trennt, von Alt-Bürgermeister Manfred Ostermann der wie kein anderer Geschichte und Geschichten Bruttigs kennt.
Erster Höhepunkt war der Besuch der ehemaligen Synagoge die vor etlichen Jahren wunderbar renoviert wurde nachdem sie Jahrzehnte lang privaten Zwecken gedient hatte. Der quadratische Gebetsraum lässt noch erahnen wie viele Gebete von dort gen Himmel gesandt wurden.
Direkt auf den Felsen gebaut ist die neuromanische Pfarrkirche mit ihrem Turm aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche präsentiert sich in einem ausgezeichneten Zustand und die St. Aldegunder stellten fest dass sie fast doppelt so viele Gläubige fasst wie die eigene Pfarrkirche.
Große Begeisterung und Erstaunen löste der Besuch des barocken „Schunk’schen Hauses“ aus. Die prachtvollen Räumlichkeiten voller Antiquitäten lösten viele „Ah’s und Oh’s“ aus. Die hölzerne Wendeltreppe ist ein außergewöhnlicher Beweis früherer Handwerkskunst.
Vorbei an der Moselpromenade mit schön restaurierten Häusern aller Stil-Epochen, dem alten Rathaus und dem im Gedenken an Bruttigs berühmtesten Sohn, Petrus Mosellanus, errichteten Brunnen endete der Rundgang in einem Gasthaus wo man sehr gut bedient wurde und Gelegenheit hatte das Erlebte zu besprechen.
Und wie immer ging es mit einem späten Linienbus gut gelaunt und voller schöner Eindrücke zurück in die Heimat.
Die nächste Kultur-Wanderung findet am 8. März 2018 statt mit einem Besuch des historischen Cochem. Die Einladung mit allen Details erfolgt rechtzeitig.
Bericht und Foto: Gerhard Schommers

Donnerstag, 11. Januar 2018
Besuch in Reil

„Bugrammer“ besuchten „Räiler Biberte“

Gruppenfotos aus Reil
Auf der Kirchentreppe in Reil

Im Rahmen der Initiative „St. Aldegund lebt“ hatte Gerhard Schommers zur siebten kleinen Kultur-Tour „Senioren in Bewegung“ nach Reil eingeladen.
Die kleinen Senioren-Ausflüge starteten im Juli 2017 mit acht Teilnehmern. Zum Rundgang durch Reil hatten sich 29 Seniorinnen und Senioren zunächst am Bullayer Bahnhof eingefunden um mit dem „Bähnchen“ nach Reil zu fahren. Dort begrüßte sie das Reiler Urgestein Klemens Burg und führte kenntnisreich durch Reil.
Gemütlich ging es durch den schönen Ort mit seinen etwas über tausend Einwohnern. Winzig kleine Häuschen, die einst die Weinbergsarbeiter aus der Eifel beherbergten, stehen neben stolzen Bürgerhäusern die vielfach Ferienwohnungen für Urlaubsgäste anbieten.
Den ehemaligen und heutigen Reichtum bezeugen die prächtigen Villen die sich in der Kaiserzeit meist wohlhabende Großwinzer und Weinhändler bauten. Erst um 1840 baute man in Reil die erste Pfarrkirche, ein weiträumiger schön ausgestatteter und gepflegter sakraler Raum. Vor dem Kirchbau besuchten die Reiler die Kirche im Ortsteil „Reilkirch“ auf der rechten Moselseite.
Im Dorf und vor allem entlang der Moselfront bietet Reil eine sehr attraktive Gastronomie und Hotellerie. Zentraler Punkt des Dorfes ist der „Biberte-Platz“, ein Ensemble großer Sandstein-Skulpturen die vor Jahren der Theaterverein dem Dorf schenkte. Die Besucher lernten dass der Spottname „Räiler Biberte“ vermutlich aus dem lateinischen bibere = trinken entstanden sein soll wobei die Reiler Wert darauf legen dass dieses „Trinken“ das genussvolle Schlürfen des guten Reiler Weins, z.B. aus der Lage „Heißer Stein“, bedeutet.
Zum Abschluss kehrte man in die Weinstube Burg-Schneider ein und wurde dort hervorragend bewirtet.
Das Projekt „Senioren in Bewegung“ wird am Donnerstag 15. Februar 2018 fortgesetzt. Wohin es geht wird später verraten.
Bericht und Foto: Gerhard Schommers

Donnerstag, 14. Dezember 2017
Rundgang durch St. Aldegund

Wir gingen durch das Oberdorf

Foto des Bugrammplatzes
Bugrammplatz St. Aldegund
 

Wir trafen uns am Donnerstag 14. Dezember um 15 Uhr mit 9 Senioren auf dem Kirchplatz. Manche erinnern sich an das 2015 erschienene Buch „St. Aldegund – Dalliend – Bugramm.
Wie et freher woa! Ein Moseldorf, seine Flurnamen und Hausnamen“.
Wir machten eine Tour durchs Dorf und Gerhard Schommers zitierte an zahlreichen Stellen aus dem Buch. Die „Alten“ kennen noch die Flurnamen, auch die Hausnamen. Das war eine schöne Erinnerung und man konnte eigene Erinnerungen austauschen.
Etwa gegen 16.30 Uhr kehrten wir dann in der Pizzeria ein um uns zu stärken.

Dabei ergab sich Gelegenheit um miteinander über die Erinnerungen an die verschiedenen Namen zu sprechen.
Von der Pizzeria ging es dann rechtzeitig gegen 18:00 Uhr auf den Kirchplatz um das Adventsfenster des Tages zu erleben.

Bericht: Gerhard Schommers,
Foto: Markus Kroth

Donnerstag, 9. November 2017
kleinen Kultur-Wanderung in Ernst.

St. Aldegunder Senioren besuchten Ernst

Gruppenfotos aus Ernst
Eingang zum VinoForum Ernst
 

„Senioren in Bewegung“ nennt sich das St. Aldegunder Projekt und hat einen sehr guter Erfolg.

Diesmal ging es nach Ernst und 27 Seniorinnen und Senioren hatten sich für den Gang durch Ernst an der Mosel eingefunden, darunter auch einige Gäste aus Neef und Bremm.
Eine kleine Überraschung war der Umtrunk mit gutem Ernster Wein im Hof von Familie Beilstein wo auch Bürgermeister Joachim Barden die St. Aldegunder begrüßte um dann einen kurzen Gang durch das historische „Ober-Ernst“ zu machen.
Am Moselufer entlang ging es dann zur 1845-1848 nach Plänen von Johann Claudius von Lassaulx in neuromanischem Stil erbauten Salvator-Kirche.

Unterwegs bewunderte man zahlreiche gut erhaltene und gepflegte Bildstöcke bevor es zur Stärkung ins Vino-Forum ging wo man sich bei Kaffee oder Kuchen oder einem Glas Wein mit Imbiss von den „Strapazen“ der kleinen Wanderung durch Ernst erholte.

Bericht und Foto: Gerhard Schommers

Donnerstag, 12. Oktober 2017

St. Aldegunder „Senioren“ auf Tour in Ellenz-Poltersdorf.

Panorama Fotos aus Poltersdorf
Panorama Ellenz-Poltersdorf mit Beilstein

Die vierte Wander- und Kultur-Tour der St. Aldegunder Initiative „Senioren in Bewegung“ ging diesmal nach Ellenz-Poltersorf.
Nach der Busfahrt starteten 15 Senioren durch den alten Ortskern von Poltersdorf hinauf zum mitten in den Weinbergen liegenden „Bracher Häuschen“, einer 1866 von einer „Jungfer“ gestifteten achteckigen Kapelle. Der Baustil erinnerte die Stifterin an ihren Besuch im Heiligen Land.

Durch die Weinberge war es nur ein kurzer Weg zur „alten“ Ellenzer Kirche wo Rudi Berresheim, der sich um die Erhaltung dieses Kleinods sehr verdient gemacht hat, die Wanderer erwartete.
Dem im romanischen Stil erbauten Turm wurde kurz vor 1500 ein gotisches Langhaus angefügt, dessen Besonderheit das „Ein-Säulen-Gewölbe“ ist. Um 1750 wurde eine barocke Apsis angebaut. Neugotisch ist die 1905 fertig gestellte „neue“ Kirche mit schöner Ausmalung und einem Bellini-Gemälde, entstanden um 1500.

Beim Gang durch den historischen Dorfkern wurden das Haus von Michel Robert, das Burghaus Warsberg und das prachtvolle Rathaus neben zahlreichen anderen Fachwerk- und Bürgerhäuser bewundert.
Bevor es zu einem Ellenzer Winzer zur Stärkung ging besuchte man noch die St. Sebastianus-Kapelle nahe dem Moselufer.

Bericht: Gerhard Schommers, Fotos: Gemeinde Ellenz-Poltersdorf

Donnerstag, 14. September 2017
Besuch in Ediger-Eller.

Wanderung durch Ediger und Eller

Foto der Hochstraße in Ediger
Fachwerkensemble Hochstraße in Ediger

Die St. Aldegunder Senioren waren im Rahmen des Projekts „Senioren in Bewegung“ am 14.September 2017 nach Ediger-Eller eingeladen. 

Trotz Regenwetter traf eine starke Truppe von 17 Teilnehmer/innen am Ellerer Bahnhof Norbert Krötz zu einem Rundgang durch Eller und Ediger.
Höhepunkt in Eller war die wunderschöne Pfarrkirche „St. Hilarius“ mit der gegenüber liegenden „Arnulfskapelle. 
Im alten Ortskern entdeckten die St. Aldegunder historische Winkel die man bisher nicht entdeckt und gekannt hatte.
Mit dem Regenschirm ging es weiter Richtung Ediger – vorbei am Bürgerhaus  mit dem die Geschichte der Doppelgemeinde symbolisierenden Brunnen von Christoph Anders. 
Höhepunkt in Ediger war die Pfarrkirche „St. Martinus“ mit ihrem reich geschmückten gotischen Turm und der reichen Ausstattung.
Berühmt ist das Relief „Christus in der Kelter“.  
Die ehemalige Synagoge, heute „Haus der Psalmen“, durfte beim Rundgang nicht fehlen.
Fachwerk bestimmt das Ortsbild von Ediger – aber auch prächtige Steinhäuser wohlhabender Bürger.
Und vor dem Regen fand man letztlich Unterschlupf auf einer überdeckten Terrasse bei gutem Edigerer Wein und ebenso gutem Essen.

Bericht: Gerhard Schommers,
Foto: Archiv Werner Arbogast

Donnerstag, 3. August 2017

Besuch in Alf und Bullay.

Es geht weiter !

Brücke in Alf mit Bachspautzer
Brücke in Alf mit Bachspautzer

Nach dem „Auftakt“ am 13. Juli 2017 konnte man wenige Tage später im „Blättchen“ lesen: „Die nächste Veranstaltung von „Senioren in Bewegung“ (Jedes Kind braucht einen Namen und Gerhard Schommers dachte sich diesen Namen nach dem ersten Ausflug aus) findet am Donnerstag, 3. August 2017 ab 14 Uhr statt.
Man trifft sich vor der Kirche und über den Radweg geht es Richtung Alf und über die Bullayer Brücke. Einkehr in einer Bullayer Straußwirtschaft oder ins Café. Nachher Übersetzen mit der Fähre und zurück nach St.Aldegund“.
Der Einladung folgten 12 Teilnehmer. Um nicht ständig von den Radfahrern entlang der Mosel gestört zu werden ging es durch Weinberge und Felder zur „Alfer Winzerruh“ und zur Kapelle. Unterwegs packte Irene Lippert Wein und Gläser aus zu einem frohen Umtrunk. In Alf kehrten wir zu einem Schoppen im „Bellevue“ ein und konnten so den „Alfer Baachspoutzer“ beobachten. Der Schoppen machte müde so dass wir mit der Fähre übersetzten.
Alle Straußwirtschaften hatten jedoch geschlossen so dass wir zu Kebab, Döner und Pizza auf dem Lindenplatz einkehrten. Zurück nutzen wir die letzte Fähre und gingen zu Fuß zurück nach St.Aldegund.
Nach diesem ermutigenden Start bat Gerhard Schommers die zukünftige Frau Sereina seines Enkels Matthias, eine Grafik-Designerin, um die Gestaltung eines Logos für „Senioren in Bewegung“.

Logo der Senioren aus St. Aldegund

Seitdem wird dieses Logo bei allen Veröffentlichungen genutzt.

Bericht: Gerhard Schommers,
Foto: HVV Alf

Donnerstag, 13. Juli 2017
Wir gehen nach Bremm

Erster Ausflug mit den "Senioren"

Foto aus Bremm
Senioren in Bremm
 

 

Anfang Juli 2017 konnte man im Mitteilungsblatt lesen: „Treffen am Donnerstag, 13. Juli 2017 um 14 Uhr vor der Kirche.

Wir gehen Richtung Bremm über den Radweg, kehren in Bremm im Dorfladen ein, entweder zu Kaffee und Kuchen oder zu einem Schoppen in einem Lokal.

Ein Rundgang durch Bremm wäre interessant einschließlich eines Besuches der Bremmer Kirche.

Zurück geht es durch die Weinberge und Felder bis zur Neefer Brücke und weiter nach St. Aldegund.
Dauer ca. drei Stunden, die Teilnahme ist unverbindlich für Männer und Frauen und „kostenlos“.

Es nahmen 7 Personen teil: Irene Lippert, Viktor Neumann, Robert Scheid, Gerhard Schommers, Inge Treis sowie Kurt und Marianne Weyand.

Bericht: Gerhard Schommers,
Foto: Oswald Gietzen